2D-Pilotseismik 2025: Wie antwortet der Untergrund?

Vibro Trucks während der Pilotseismik.
© GD NRW

Für verschieden aufgebaute Gesteinsformationen sind unterschiedliche Messparameter notwendig, um optimale Ergebnisse zu erhalten. Daher führt der Geologische Dienst NRW (GD NRW) auch dieses Jahr wieder eine 2D-Pilotseismik in einer ausgewählten Region durch. Im Fokus steht dabei der Kreis Steinfurt nordwestlich von Münster.

Geplant ist eine 12 Kilometer lange Messstrecke zwischen Steinfurt und Rheine. Am 10./11. September 2025 findet vorab ein kurzer Parametertest statt, um eine Vorauswahl der Messparameter treffen zu können. Anschließend wird der genaue Streckenverlauf festgelegt. Die eigentlichen Messungen folgen dann in der zweiten Oktoberhälfte nach der Seismik „Westfälischer Hellweg“ und dauern 10 – 14 Tage.

Bei der 2D-Pilotseismik bleiben fünf Vibro-Trucks etwa 3 – 4 Minuten (bei Bedarf auch länger) an einem Messpunkt stehen. Dabei variieren die Messparameter: Signalstärke, Dauer der Vibrationen, Abstand der Geophone und Messpunkte. So kann festgestellt werden, wie die Gesteinsschichten auf die Schallwellen „antworten“. Dies dient dazu, die Messparameter für mögliche künftige Messungen in der Region zu optimieren. Daten zur Erkundung eventueller geothermischer Potenziale werden bei der Pilotseismik nicht erhoben.